ÜBER UNS
 

Hunde waren für mich immer mein Traum. Ein Gefährte, der mich überallhin begleitet, ohne Fragen, ohne Kommentare, der Freud und Leid mit mir teilt und sich stets aufrichtig freut, wenn ich nach Hause komme.

Ich bin im Elternhaus von Jugend an mit Hunden aufgewachsen und konnte und kann mir auch heute noch kein Leben ohne Hunde vorstellen.

Unser erster Hund „Pit“, ein Pudelmischling, wurde leider noch nicht einmal ein Jahr alt – er litt an Epilepsie und für mich als Kind war es schrecklich mitzuerleben, wenn er diese furchtbaren Krampfanfälle hatte. Zum Schluss blieb nur die Einschläferungsspritze des Tierarztes um ihn von seinem Leid zu erlösen. Ich werde nie den Tag vergessen, an dem ich von der Schule heimkam und Pit mir nicht wie sonst immer schon im Treppenhaus entgegen kam. Sein Platz war leer – seine Decke, sein Spielzeug, sein Napf alles weggeräumt. Wie furchtbar das war, kann wohl jeder nachempfinden, der selber schon mal ein Tier verloren hat.

Jahre später kauften sich meine Eltern wieder einen Pudelmischling namens „Moppel“. Auch dieser Hund kam aus keiner guten Aufzucht und wir bangten schon in den ersten Tagen nach seiner Ankunft um sein Überleben. Schlussendlich konnte er sich aber doch noch über ein schönes 9jähriges Hundeleben freuen. Die Tierarztkosten, die er im Laufe seines Hundelebens durch ständige Medikamenteneinnahme verursachte, lassen wir hier besser unerwähnt.

Für mich stand deshalb fest, sollte ich mir später einen eigenen Hund kaufen, so muss er aus einer gewissenhaften und ordentlichen Zucht mit gesunder Abstammung kommen.

Bedingt durch meine Berufstätigkeit kam die Zeit für einen eigenen Hund erst mit der Geburt meiner ersten Tochter Hannah Charlotte im Jahre 1999. Wir entschieden uns für einen Golden-Retriever aus guter und geprüfter Zucht. Selbstverständlich war der Preis für so einen kleinen 8 Wochen alten Welpen immens hoch - aber unser Gaylord lebt noch heute und erfreut sich bester Gesundheit. Den Tierarzt kennt er trotz seines stattlichen Alters nur von den alljährlichen Routineuntersuchungen und Impfungen.

Auf den Dackel bin ich erst einige Jahre später durch einen Friseurbesuch gekommen. Im Friseursalon war gerade ein 12 Wochen alter schwarzroter Zwergrauhhaarteckel eingezogen und ich war total fasziniert von diesem kleinen Wesen. Einen schwarz-roten Rauhhaarteckel hatte ich noch nie gesehen. Meine Friseurin erklärte mir, dass es diese Spezie auch sehr selten gebe. Nun war meine Neugierde erst richtig geweckt und die Suche nach dem Teckelchen begann. Schließlich heißt es doch auch: “Wo ein Hund sein Platz hat, findet auch ein zweiter sein Plätzchen“ - und lustiger ist es zu Zweit allemal, oder?? Die örtlichen Gegebenheiten hier auf dem „Lande“ sind natürlich optimal – großes Haus – großer Garten und kilometerweit Felder, soweit das Auge reicht.

Bei dieser Suche nach einem schwarz-roten Kaninchenteckel lernte ich Katrin Lutze, Zwinger „von der Waldhöhe“ in Berlin kennen. Der regelmäßige Kontakt besteht nunmehr schon seit einigen Jahren und fast könnte man sagen, dass sich hieraus eine Freundschaft entwickelt hat. Katrin hat mir bei meinen ersten „Gehversuchen“ auf dem Teckelterrain immer mit Rat zur Seite gestanden. Geduldig und sehr kompetent hat sie alle meine Fragen hinsichtlich Gesundheit, Haltung, Ausstellung, Zucht usw. beantwortet. Auch auf dem Gebiet der sogenannten „Farbhunde“ hat sie einen großen Erfahrungsschatz, von dem ich viel profitieren durfte. Liebe Katrin, Dir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Mittlerweile ist einiges passiert und wir haben uns weiterentwickelt. …

Die Hundebande wurde größer – die Ausstellungstermine nahmen zu und auch die großen nationalen und internationalen Ausstellungen haben ihren Schrecken verloren. Mittlerweile habe ich mich der Teckelgruppe Göttingen angeschlossen und freue mich, dass wir hier so viele engagierte Mitglieder haben, die das ganze Jahr über viele Aktionen (Hundeausbildung, Jagdprüfungen, Klubabende mit Sachkundevorträgen, Klönabende, Zuchtschauen, Sommerfeste usw.) mit und ohne Teckel auf dem gruppeneigenen Gelände ausrichten.

Ja, und nun ist es also auch mit der eigenen Zucht soweit. Im September 2009 habe ich vom Deutschen Teckelklub die Genehmigung für meinen eigenen Zwinger „vom Wambachtal“ erhalten und mein A- Wurf wird voraussichtlich Mitte Dezember 2009 fallen.

Nun sind auch meine VDH-Zertifikate angekommen. Ich habe im Jahr 2014 so ziemlich alle Seminare der VDH-Akademie belegt und mich entsprechend für meine kleine Zucht und die mir anvertrauten Hunde weitergebildet.
Ich kann diese Seminare wirkich guten Gewissens weiterempfehlen, denn es schadet nie, sich auf dem Laufenden zu halten und die praktischen Erfahrungen der Zucht mit entsprechender theoretischer Kompetenz abzugleichen.
Außerdem hat man hier noch den interessantenErfahrungsaustausch mit anderen Züchtern. Im Jahr 2015 werde ich nun auch endlich den von mir lange gehegten Wunsch des Studiums zur Tierheilprakterin in Angriff nehmen. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.
Am 08.02.2015 habe ich erfolgreich meine Zuchtwartprüfung in Söhre mit voller Punktzahl (30/30) bestanden und darf nun auch im 
Deutschen Teckelklub für die Gruppe Göttingen tätig werden. Das Ernennungsschreiben meiner Landeszuchtwartin (Frau Preuss) habe ich 
nach der Prüfung ausgehändigt bekommen.
Gleichzeitig habe ich eine Unterweisung als ID-Beauftragte bekommen.

Ich freue mich sehr, diese verantwortungsvolle Tätigkeit für den LV Niedersachen ausüben zu dürfen und freue mich auf viele schöne Würfe 
und Welpen in unserer Gruppe.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch an meine Webmasterin, Alexandra Gorell aus Berlin, die diese Homepage super schön und professionell gestaltet hat und auch weiterhin für Sie stets aktuell halten wird.

 

Einen besonderen Dank möchte ich auch an meinen lieben Mann Jörg und meine Kinder Hannah Charlotte und Helen-Marie richten. Natürlich haben Sie alle ihre eigenen Hobbies - aber sie alle tragen dazu bei, dass das Zusammenleben mit unserer Teckelbande harmonisch verläuft und unsere Hunde im Tagesablauf gut integriert sind. Die Spieleinheiten mit den Kindern und Nachbarkindern draußen im Garten sind für unsere Hunde genauso wichtig wie das allabendliche gepflegte Fernsehstündchen auf dem Sofa.
Auch unsere Kinder sind mittlerweile mit dem "Dackelvirus" infiziert und wie das bei Kindern nun mal so ist, möchte natürlich jedes seinen eigenen Dackel haben, der nur ganz für sie alleine da ist. Helen's Vorliebe gilt jedoch ausgerechnet der kurzhaarigen Gattung. Bei Anja und Frank Brunstering suchte im Herbst 2009 noch eine kleine schwarz-rote Kurzhaarhündin ein neues Zuhause. Unsere Helen war sofort Feuer und Flamme und seit dem wohnt bei uns "Venja vom Driland". 
   
Herzlichst Ihre
Petra Severitt